Evangelische Kirche Leiselheim
Der Augsburger Religionsfrieden von 1555 hatte auch für Leiselheim zur Folge, dass die Einwohner den vom jeweiligen Fürsten vorgeschriebenen Glauben annehmen mussten. Aber jeder Herrscherwechsel (durch Heirat, Verkauf, Kriegsfolge) bedeutete einen Religionswechsel für die Einwohner von Leiselheim. Erst als Pfalzgraf Karl Ludwig (1649-1860) abweichende Glaubensrich­tungen zuließ, kehrte Ruhe ein: Leiselheim war nun eine gemischte Gemeinde, in der die Protestanten die Mehrheit bildeten. Erbaut im Jahr 1716 von den Reformierten am damaligen Ortsende.
Siehe Info auf der Bronzetafel am Eingang der Kirche. Sie wurde 1998 unter Denkmalschutz gestellt.

Zurück zu Gebäude